4114 – Lungenkrebs durch das Zusammenwirken von Asbestfaserstaub und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen bei Nachweis der Einwirkung einer kumulativen Dosis, die einer Verursachungswahrscheinlichkeit von mindestens 50 Prozent nach der Anlage 2 entspricht

Todesfälle p. a.

2009: N =  1
2010: N =  3
2011: N =   9
2012: N = 13
2013: N = 17

Die maßgebliche Zuständigkeit für die Prävention nach dem SGB VII liegt beim Berufskrankheiten-Bundesministerium (BMAS-Abtlg. III/IIIb1).

Klinische Zuordnung: Pneumologie

Amtliches Merkblatt: GMBl 2010, S. 107-108

Wissenschaftliche Begründung: GMBl 2007, S. 474-495

Veranstaltungen / Vorträge:

Müsch, F. H.:
Occupational Lung Cancer – What is New (Co-Autor: H. J. Woitowitz)
10th International Conference on Occupational Respiratory Diseases,
Peking 2005
(Synkanzerogenese durch Asbestfaserstaub mit PAK)

PS: Bei einer Exposition von Beschäftigten gegenüber zwei Kanzerogenen müßte die Staatliche Gewerbeaufsicht eigentlich eine Betriebsstillegung erwägen – oder?
Stellungnahmen erbeten unter dr.muesch@berufskrankheiten.de.

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