4301 – Durch allergisierende Stoffe verursachte obstruktive Atemwegserkrankungen (einschließlich Rhinopathie), die zur Unterlassung aller Tätigkeiten gezwungen haben, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können

 

Todesfälle p. a.

2008: N =   8
2009: N = 13
2010: N = 17
2011: N = 15
2012: N = 15
2013: N =   9
2014: N = 13

Die maßgebliche Zuständigkeit für die Prävention nach dem SGB VII liegt beim Berufskrankheiten-Bundesministerium (BMAS-Abtlg. III/IIIb1).

 

Klinische Zuordnung: HNO-Heilkunde, Pneumologie

Amtliches Merkblatt
Müsch, Berufskrankheiten, WVG 2006, S. 340-344
Zitat: „Anfangsstadium – Es beginnt häufig mit Reizerscheinungen der Augenbindehäute … Kennzeichen sind: Augenbrennen …“ (Müsch, WVG 2006, S. 341 – s. o.).
Konsequenz: Bei der allergischen Konjunktivitis durch Berufsallergene handelt es sich um ein Frühsymptom der anzeigenpflichtigen Berufskrankheit Nr. 43 01 (Maßnahmen nach § 3 BKV!).

Literaturhinweis

Miedinger, D. et al.:
Arbeitsplatz-assoziiertes Asthma: Abklärung, Diagnose und Management
Schweiz. Med. Forum, 910-917, 2012

Stresemann, E., Benz, M., Norpoth, K., Piekarski, C.:
Inhalative Tests mit nativen Arbeitsstoffen – Ein Leitfaden zur Gutachtendiagnostik.
Dustri, München 2004
Hinweis: Durchführung nur durch Doppelfachärzte (Arbeitsmedizin plus Pneumologie).

Stilblüte

„Studie zur Gesundheit … von Asthmapatienten … Universität Düsseldorfvon der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert … A. Loerbroks … S. Wilm … P. Angerer“; ErgoMed / Prakt. Arbeitsmedizin, 41, 6/2014

 

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