Aktuelles

ACHTUNG:
Auch heute werden wieder
6† – 7† Berufskrankheiten-Todesfälle
und mehr (Dunkelzifferproblematik!) statistisch erfaßt werden!
Preisfrage
Wissen die Redenschreiber von Martin Schulz (SPD!) nicht, wieviele der Berufskrankheiten-Opfer dem „…hart arbeitenden Teil unserer Bevölkerung…“ angehörten bzw. sogar SPD-Mitglieder waren?
(Tip: Seine Parteifreundin Nahles müßte es allerdings als Berufskrankheiten-Bundesministerin genau wissen…)

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August 2017

BMAS, Pressemitteilung vom 01.08.2017:

„Am 1. August 2017 ist die 4. Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Es wurden fünf neue Krankheiten in die Berufskrankheitenliste aufgenommen:

Leukämie durch 1,3-Butadien,
Harnblasenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe,
Fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern,
Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) durch Asbest und
Kehlkopfkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Die neuen Berufskrankheiten folgen der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats „Berufskrankheiten“ beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.“

Genauere juristische Informationen zur 4. BKVÄndV/BGBl. I S. 2299 (Nr. 45)

liefert

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Juni 2017

Mehrere gleichsinnige Petitionen haben zu dem Thema „Beratende Ärzte“ der BG´en und § 2oo SGB VII folgenden Erfolg gezeitigt:
Deutscher Bundestag / Petitionsausschuß / Die Vorsitzende
Sehr geehrter Herr (…), der Deutsche Bundestag hat Ihre Petition beraten und am 29. Juni 2017 beschlossen: Die Petition
a) der Bundesregierung – dem Bundesmisterium für Arbeit und Soziales – als Material zu überweisen,
b) den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben.
Er folgt damit der Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (BT-Drucksache 18/12958), dessen Begründung beigefügt ist.“: Kopie der Begründung abrufbar unter dr.muesch@berufskrankheiten.de!

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Mai 2017

Bildergebnis für 1 mai 2017Tag der Arbeit

Preisfrage
Wieviele der etwa 2.500† Berufskrankheiten-Opfer (cave: Dunkelziffern!), die seit dem 1. Mai 2016 verstorben sind, waren Gewerkschaftsmitglieder?

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März 2017

24.3.2017 Berufsunfähigkeit: Wann sie greift und wann nicht – WELT
Gesundheitsrisiko Job

Der harte Kampf um Anerkennung der Berufskrankheit
Von Harald Czycholl

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Joachim Wilhelm Gauck (* 24. Januar 1940 in Rostock) ist ein deutscher Politiker und evangelischer Theologe. Er war vom 18. März 2012 bis zum 18. März 2017 der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Joachim Gauck laut Biografie angeblich amtsmüde. In einer Biografie von Autor Mario Frank wird Joachim Gauck nachgesagt, dass die "intellektuelle und körperliche Bürde des Amtes" den 73-Jährigen belaste. (Quelle: Reuters)

Preisfrage
Wieviele der etwa 12.500† Berufskrankheiten-Opfer (cave: Dunkelziffern!), die in der Amtszeit von Herrn Gauck verstorben sind, waren Christen?

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Februar 2017

Empfehlung für neue Berufskrankheit „Eierstockkrebs durch Asbest“ beschlossen

Der Ärztliche Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine wissenschaftliche Empfehlung für eine neue Berufskrankheit „Eierstockkrebs durch Asbest“ beschlossen.

Betroffen sein können Frauen, die früher in asbestverarbeitenden Betrieben tätig waren. Dies war insbesondere in der Asbesttextilindustrie wie z.B. in Asbestspinnereien, Asbestwebereien oder anderen Betrieben der Fall, in denen asbesthaltige Garne, Schnüre, Gewebe, Tücher oder auch Hitzeschutzkleidung hergestellt wurden.

http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Gesetzliche-Unfallversicherung/empfehlung-fuer-neue-berufskrankheit-eierstockkrebs-durch-asbest-beschlossen.html

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„BERUFSKREBS“

 

Kampf gegen Krebs: Arbeitsschutz in Europa wird verbessert

AuA, Donnerstag, 12. Januar 2017

Quelle: pixabay.com
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„Eine Gesellschaft aber, die ihre Toten nicht betrauert, verliert ihre Menschlichkeit“
(A. Kissler: Die falschen Toten, Cicero,  5. Januar 2017)

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2016

Kostenloser Download: Franz H. Müschs "Berufskrankheiten"

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30. September 2016

Großbrand in Bochumer Uniklinik – Das Feuer wütete acht Stunden

(Spiegel ONLINE)

Video abspielen...dpa

Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil

Der korrekte Name (siehe WIKIPEDIA) verrät, dass es sich um eine Einrichtung der Unternehmerhaftpflicht-Versicherungen (hier: Berufsgenossenschaften) handelt, deren wissenschaftliche Neutralität hinterfragt werden sollte!

Stephan Lücke: Brandschutzexperte fordert Umdenken

Die bislang geltenden Brandschutzvorschriften und gängigen Brandschutzkonzepte stehen seitdem massiv in der Kritik.“

Wie ist das zu denken: Sind Berufsgenossenschaften als Unternehmer-Haftpflichtversicherungsträger nicht auch Unfallversicherungsträger?

Fortsetzung folgt!

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„Wie die Menschen sterben, sagt etwas darüber, wie wir leben“
und arbeiten!
(Forensiker Michael Tsokos, Welt am Sonntag, 25. 9. 2016)

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Empfehlungen für vier neue Berufskrankheiten beschlossen
21. September 2016

  • Leukämie durch Butadien
  • Kehlkopfkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Harnblasenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
  • Fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/vier-neue-berufskrankheiten-anerkannt.html

– Neue Beratungsperiode des Sachverständigenbeirats „Berufskrankheiten“ –
BMAS- Pressemitteilung vom 14. September 2016
Auf seiner heutigen Sitzung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat sich der Ärztliche Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ für die neue fünfjährige Beratungsperiode 2016 bis 2021 konstituiert.
Mitglieder des Ärztlichen Sachverständigenbeirats „Berufskrankheiten“
Cave: Die tabellarische Liste kommt ohne Benennung der ständigen „Gäste“ (Unternehmerhaftpflicht-Versicherungsvertreter) daher!

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August

Asbest – Die tödliche Faser:
Warum die Gefahr noch lange nicht vorbei ist
Mo, 15.08.16 | 22:45 Uhr / Das Erste

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April

Woitowitz, H.-J.:
Die Asbestkörperchen-Theorie ist tot:
Deutsches Mesotheliomregister – was nun?
Zbl. f. Arbeitsmedizin, 232–238, 2016 / DOI 10.1007/s40664-016-0135-3

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 Mai

Berufskrankheiten-Todesfälle – Keine robuste Trendwende!

http://www.berufskrankheiten.de/wp-content/uploads/2012/01/AuA-0516-283-ff-2.pdf

Müsch, F. H., Arbeit und Arbeitsrecht, 283-285, 5/16

1. Mai 2016

Tag der Berufskrankheiten-Opfer (ca. 6-7  Tote tagtäglich!)
(Anzahl der betroffenen DGB-Mitglieder ist unbekannt – oder?)

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April

29. April 2016
10. Jahrestag des Todes von Herrn PROF. GEORG DR. ZERLETT
Internist (KNIPPING-Schule) und Arbeitsmediziner (RHEINBRAUN)
Universitätslehrbeauftrager für Arbeitsmedizin
Hauptschriftleiter der ASP/ASU von 1991 bis 2001

April

Woitowitz, H.-J.:
Die Asbestkörperchen-Theorie ist tot:
Deutsches Mesotheliomregister – was nun?
Zbl. f. Arbeitsmedizin, 232–238, 2016 / DOI 10.1007/s40664-016-0135-3

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März

Müsch, Franz H.
Berufskrankheiten – Aktuelles und Kontroverses
VDBW – Landesverband NRW
Ford-Köln, 2. März 2016

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Februar

ROSENKRANZ, Jens
Giftiges Teerwerk – Krebs als Folge? Ex-Arbeiter fühlt sich verschaukelt:
Peter Rehfeld aus Rositz kämpft mit Gesundheitsschäden und gegen die ablehnende Berufsgenossenschaft … BG RCI
Ostthüringer Volkszeitung (LVZ), 6./7. Februar 2016

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Januar

Berufskrankheiten auf der Spur
Claudia Acker 28.01.2016

 Logo der IKK classic

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2015

November

22. November 2015

10 Jahre Kanzlerschaft von Angela Dr. Merkel (C.D.U.) entspricht bis zu 25.000† und mehr Berufskrankheiten-Todesfälle (Dunkelziffer-Problematik): welches Zitat von ihr gibt es dazu ?

Als ihre zuständige Berufskrankheiten-Bundesministerin hatte Frau Dr. med. (!) v. d. Leyen (C.D.U.) für etwa 10.000 Berufskrankheiten-Tote (z. B. durch Berufskrebs) kein Sterbenswort übrig-oder? Und jetzt Frau Nahles (S.P.D.) …! (Preisfrage: Wieviele Berufskrankheiten-Todesfälle wurden von der Berufskrankheiten-Bundesministerin Schmidt (S.P.D.) nicht mit öffentlicher Anteilnahme bedacht?)

11. 11. 2015

Orthopädisch-arbeitsmedizinischer Arbeitskreis

Berufliche Faktoren als Ursache degenerativer Ellenbogenerkrankungen und Weichteilalterationen ⌈Quasi-Berufskrankheiten / § 9 Abs. 2 SGV VII⌋
Orthopädische Uniklinik Regensburg (CA Prof. Dr. Dr. Grifka)
„Kaiser Karl V.“-Allee, 93074 Bad Abbach

 

Oktober 2015

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 Todesanzeige
(Auszug)

In seinem geliebten Berchtesgadener Land, im Kreise seiner Familie…

Hans-Peter Thomas

20. März 2036 – 11. Oktober 2015

Kondolenzanschrift: Bestattungshaus Pfahl
Weiherstr. 13, 53359 Rheinbach

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Thomas, H. P.:
Die sozialrechtlichen Vorgaben für die Aufnahme einer Krankheit in die Berufskrankheitenliste.
Arbeitsmed. (ASU), 182-184, 1991

Thomas, H. P., Triebig, G.:
Beurteilungsspielraum bei der Begutachtung von Berufskrankheiten nach § 551 Abs 1 RVO?
ASPMed, 112, 1992

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September 2015

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

24. Jahrestagung 24.- 26. September 2015 in Berlin

Freitag, 25. September 2015 ab 16.00Uhr
WS: „Früherkennung Pleuramesotheliom“ ⌈BK-Nr. 41 05⌋

Vorsitz: Franz Müsch/Köln, Isabelle Opitz/Zürich

Radiologische Sicht: Dag Wormanns/Berlin
Pathologische Sicht: Annette Fisseler-Eckhoff/Wiesbaden
Thoraxchirurgische Sicht:Servet Bölükbas/Wuppertal

Hinweis: Es handelte sich um eine nicht gesponserte Veranstaltung, d. h. ohne Einflußnahme durch Unternehmer-Haftpflichtversicherungen (Berufsgenossenschaften etc.).

 

August 2015

Blome, O.:

© privat

Das Leid und Elend mit den Berufskrankheiten – Zwischenruf: Es besteht Reformbedarf
Arbeit.Leben.Gerechtigkeit. 20. 8. 2015

ASU 08-2015

Die aktuelle Ausgabe

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-TodesfälleAbb. 1:  Arbeitsbedingte Todesfälle von 2001 bis 2013 (vgl. Müsch 2015)

Abb. 1:  Arbeitsbedingte Todesfälle von 2001 bis 2013 (vgl. Müsch 2015)

Arbeitsmedizin etc. (ASU), 548 ff., 2015

Editorial

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Begutachtung
Dr. med. Franz H. Müsch MedDir a. D.

Arbeitsmedizin etc. (ASU), 539, 2015
Zitat : „Obwohl es sich bei Berufskrankheiten (BK) um gesetzlich „bezeichnete“ Versicherungsfälle handelt, gibt es keine behördlichen Vorgaben zur Begutachtung.“(Editorial: Dr. med. Franz H. Müsch, MedDir a. D.)

 

Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 5. 8. 2015, AZ S 36 U 818/12

Impfschaden durch Betriebsarzt kein Unfall

– aber doch wohl ein Fall für die Berufshaftpflichtversicherung / Ärztekammer („Kunstfehler„?): vgl. Müsch, F. H., Impfungen von Mitarbeitern: keine Aufgabe der Betriebsärzte nach ASiG, Arbeit und Arbeitsrecht (AuA), 6/10, S. 380.

 

Juli 2015

Orthopädisch-arbeitsmedizinischer Arbeitskreis
15. 7. 2015
Umsetzungsformen der Leistungen zur Teilhabe in den Betrieben.
Orthopädische Uniklinik Regensburg (CA Prof. Dr. Dr. Grifka)
„Kaiser Karl V.“-Allee, 93074 Bad Abbach

Juni 2015

Müsch, F. H:
Berufskrankheiten-Todesfälle
Mit Toten gewinnt man keine Wahlen

Bildergebnis für berufskrankheiten-todesfälle auaArbeit und Arbeitsrecht 6/15, 353-355
Inhalt:
1 BK-Todesfälle im Jahre (2006-) 2013
2 Arbeitgeberhaftpflicht
3 Neue „meldpflichtige “ Berufskrankheiten
4 BK-Dunkelziffern
5 Ausblick und Fazit

März 2015

Wrackteile und Trümmeran einem Berghang nach dem Absturz bei Seyne-les-Alpes in der Provence, Frankreich (Foto: Thomas Koehler/photothek.net/Auswärtiges Amt/dpa)

Absturz eines Germanwings-Flugzeugs

Flug-Nr. 4U9525 am 24. März 2015

Offene Fragen:

1. Welcher gesetzliche Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaft oder anderer Unternehmerhaftpflichtversicherungsträger/§ 104 SGB VII) ist zuständig (SGB VII: Prävention mit allen geeigneten Mitteln!)?

2. Wurde/wird die Crew der Germanwings nach dem Arbeitsicherheitsgesetz (ASiG) arbeits- bzw. betriebsmedizinisch betreut (arbeitsmedizinische Vorsorge!)?

3. Welche Landesbehörde der Staatlichen Gewerbeaufsicht (einschließlich Gewerbeärzte) ist für den Vorfall zuständig?

PS:

I Welches Ressort in der Bundesregierung ist für die Antworten zuständig?
Kommentar: Versuchen Sie es einmal im Berufskrankheiten – Bundesministerium (A. Nahles, S.P.D.)

II Germanwings-Absturz: Warum „wir“ ein Strafrecht für Unternehmen brauchen / Eine Kolumne von
Kommentar: Vgl. Abgeltung der Haftpflicht der Unternehmer durch Berufsgenossenschaften: § 104 SGB VII (s. o.)!

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März 2015

 

Ruine der Frauenkirche (1945 bis 1993)

Wappen der Gemeinde Rositz

 

 

 

 


„Von der Schulstraße in Rositz
(Thüringen) über K-BN-D bis …

 

Heilige Messe in der Katholischen Pfarrkirche
„Mutter Gottes vom Berge Karmel“
Rositz, Altenburger Str. / 10. März 2015 –  8:30 Uhr

ZUM GEDENKEN AN DIE BOMBARDIERUNG VON
ROSITZ, CHEMNITZ UND DRESDEN 1945
(Operation Thunderclap)

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Februar 2015

„Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt…“: Diese Meldung kommt ohne Hinweis auf Berufskrebs daher?!

Deutsches ÄrzteblattMontag, 2. Februar 2015

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Januar 2015

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 62, ausgegeben zu Bonn am 29. Dezember 2014
Dritte Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung
Vom 22. Dezember 2014
Auf Grund des § 9 Absatz 1 Satz 1 und 2 und Absatz 6 Nummer 3 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 7. August 1996, BGBl. I S. 1254) verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1
Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung
Die Berufskrankheiten-Verordnung vom 31. Oktober1997 (BGBl. I S. 2623), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. Juni 2009 (BGBl. I S. 1273) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 6 wird wie folgt geändert:
a) Dem Absatz 1 wird folgender Absatz 1 vorangestellt:
„(1) Leiden Versicherte am 1. Januar 2015 an einer Krankheit nach Nummer 1319, 2113, 2114 oder 5103 der Anlage 1, ist die Krankheit auf Antrag als Berufskrankheit anzuerkennen, wenn sie vor diesem Tag eingetreten ist.“
b) Die bisherigen Absätze 1 bis 5 werden die Absätze 2 bis 6.
c) Der bisherige Absatz 6 wird Absatz 7 und in Satz 1 wird die Angabe „5“
durch die Angabe „6“ ersetzt.
2. Die Anlage 1 wird wie folgt geändert:
a) Nach Nummer 1318 wird folgende Nummer 1319 eingefügt:
1319 Larynxkarzinom durch intensive und mehrjährige Exposition gegenüber schwefelsäurehaltigen Aerosolen“.
b) Nach Nummer 2112 werden folgende Nummern 2113 und 2114 eingefügt:
2113 Druckschädigung des Nervus medianus im Carpaltunnel (Carpaltunnel-Syndrom) durch repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Handgelenke, durch erhöhten Kraftaufwand der Hände oder durch Hand-Arm-Schwingungen
2114 Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung (Hypothenar-Hammer-Syndrom und Thenar-Hammer-Syndrom)“.
c) Nach Nummer 5102 wird folgende Nummer 5103 eingefügt:
5103 Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung“.
Artikel 2
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 22. Dezember 2014
Die Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Die Bundesministerin
für Arbeit und Soziales
Andrea Nahles

 

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2014

Müsch, F. H.:
Karriere in der Arbeits- und Betriebsmedizin
„arzt & karriere“, 14-15,Winter 2014 (Evoluzione Media A.G.)
Zitat: „Wäre der Arbeitsmediziner von Haus aus auch als Facharzt der zugrundeliegenden Krankheit zuständig, könnte er sich quasi als „Obergutachter“ zum Beispiel bei Sozialgerichten einen Namen machen. Empfehlenswerte Facharztkombinationen sind Arbeitsmedizin mit Pneumologie, Orthopädie, Dermatologie – aber auch Neurologie, denn dies sind Fachgebiete mit einem hohen Aufkommen von Berufskrankheiten.

 

Polyzyklische Kohlenwasserstoffe können Kehlkopfkrebs verursachen

Deutsches ÄrzteblattMittwoch, 17. Dezember 2014

 

Vermischtes (!?): Tiefststand bei den Arbeitsunfällen in DeutschlandDeutsches ÄrzteblattMontag, 15. Dezember 2014
Kommentar: Kein Wort über Berufskrankheiten-Opfer!!!

 

2. Dezember 2014:
Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)
Suche

Suche nach „berufskrankheit„: KEINE Ergebnisse gefunden.

 

IQN-Fortbildungsveranstaltung, Düsseldorf im November 2014:Logo IQN
Die Leichenschau – was muß der Arzt beachten?
Rothschild, M.:
Der Tod hat viele Gesichter…
Woran stirbt der Mensch?
Kommentar: Todesfälle durch anzeigepflichtige Berufskrankheiten sind indirekt mit angesprochen – ob sie bei der Veranstaltung (zertifiziert mit 4 Punkten) auch tatsächlich thematisiert wurden, ist hier nicht bekannt.

 

“Mit Leichen gewinnen Sie keine Wahlen” – Heike Korzilius im Gespräch (Deutsches Ärzteblatt vom 14. November 2014) mit den Rechtsmedizinern Bajanowski (Essen) und Rothschild (Köln) . Kommentar: Aufklärung aber auch Begutachtung (z. B. spätestens im Auftrag von Sozialgerichten) von Intoxikationen und Todesfällen bei Berufskrankheiten-Opfern sind eine anspruchvolle Aufgabe für Rechtsmediziner!

 

Elsner, G.:
Buchrezension

Jachertz, N. (Rezensent):
Franz Xaver Koelsch, der rastlose Untersucher
Deutsches Ärzteblatt, 14. November 2014
Zitat: “Detailreich und betont kritisch stellt sie dessen arbeitsmedizinischen, sozialen und politischen Einstellungen dar. Elsner…bevorzugt einen sozialmedizinischen Ansatz. … Anhand der Biografie lässt sich  nachempfinden, wie zäh die Auseinandersetzungen um die Aufnahme einer ⌈Berufs-⌉ Erkrankung in die ⌈Berufskrankheiten-⌉ Liste verlaufen und immer noch verlaufen.”

 

Zahl der Woche: Ca. fünf (N=5) Mediziner mit “arbeitsmedizinischer Fachkunde” stehen statistisch gesehen hinter jedem Berufskrankheiten-Todesfall: 12.430 Arbeits- und Betriebsmediziner (s. u.) reichen offensichtlich nicht zur Prävention von 2.468† Berufskrankheiten-Todesfällen p. a.! D. h. jedem einzelnen Berufskrankheiten-Todesfall (ca. 6-7† p. d.!) stehen statistisch gesehen ca. 5 (fünf) Arbeits- bzw. Betriebsmediziner in der BRD gegenüber.
Literatur: Arbeitsmedizin: Trendwende beim Nachwuchs (Schoeller, Deutsches Ärzteblatt vom 10. 10. 2014).

Schön, S, Woitowitz, H.-J. (Hrsg.):

Asbest und seine Folgen: Wir klagen an!
Kellner, Bremen – Boston, 2014
Vorwort (BT-Vizepräs.): „Das … Buch ist ein längst überfälliges, notwendiges Projekt …“ !

Madea, B.:
Sinkende Obduktionsraten und ihre Auswirkungen


 

 

 

 

arzt & karriere, Frühjahr 2014 (Evoluzione Media)

 

Wissenschaftliche Stellungnahme zu der Berufskrankheit Nr. 1104 der Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung
„Erkrankungen durch Cadmium oder seine Verbindungen“

Bek. des BMAS vom 20. Januar 2014 – IVa 4-45222-1104 -GMBl. 6/2014, S. 110 ff.


2013

Hessisches Landessozialgericht
www.lsgdarmstadt.justiz.hessen.de
Darmstadt, den 13. November 2013
Unfallversicherungsrecht
Profifußballer obsiegt gegen Berufsgenossenschaft: Meniskusschäden von Lizenzspielern sind als Berufskrankheit anzuerkennen
Berufskrankheiten werden wie Arbeitsunfälle von der gesetzlichen Unfallversicherung entschädigt. Als Berufskrankheit zählen auch Meniskusschäden nach mehrjährigen andauernden oder häufig wiederkehrenden, die Kniegelenke überdurchschnittlich belastenden Tätigkeiten. Eine solche Tätigkeit sei bei Fußballerspielern der 1. bis 4. Liga anzunehmen.

 

Petitionsausschuss empfiehlt Überprüfung medizinischer Gutachter
aerzteblatt.de, 15. Mai 2013

2012

 

Mehr Myokardinfarkte: Schichtarbeit geht auf die Herzkranzgefässe…Das ergab eine grosse Metaanalyse…34 Studien mit rund 2 Mio. Teilnehmern…Am schlimmsten traf es Nachtarbeiter…(Vyas MV et al., BMJ. 2012; 345:e4800)”
Vgl. X010 – Koronare Herzkrankheit (KHK) durch (Nacht-) Schichtarbeit.

 

 PS

Juvato GmbHJUVATO
„Juvato ist die professionelle Unterstützung in allen Belangen rund um die gesetzliche Unfallversicherung. Wir sind darauf spezialisiert, Ihren Ärger mit der Berufsgenossenschaft (im Folgenden: BG) aus dem Weg zu räumen…“

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