Arbeitsmedizin

(einschließlich ASiG-Betriebsmedizin)

Krankheitsbilder / alle BK-Nrn.:

Müsch, Berufskrankheiten, WVG 2006

Berufskrankheiten-Todesfälle p. a.

2006: N = 2.575
2007: N = 2.347
2008: N = 2.430
2009: N = 2.803
2010: N = 2.509
2011: N = 2.560
2012: N = 2.468
2013: N = 2.357
2014: N = 2.469

N = 6† – 7† p. d.

Die maßgebliche Zuständigkeit für die Prävention nach dem SGB VII liegt beim Berufskrankheiten-Bundesministerium (BMAS-Abtlg. III/IIIb1)

Vorab:

Welche Uni-Poliklinik für Arbeitsmedizin behandelt Kassenpatienten?
Warum betrifft der Sicherstellungsauftrag der Krankenkassen nicht Berufskrankheiten wie Berufskrebs, Berufsallergien etc. (vgl. § 20 b SGB V)?

Antworten erbeten unter dr.muesch@berufskrankheiten.de

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  Fundgrube

Bildergebnis für berufskrebs

DER SPIEGEL 10/1994
„WIR LASSEN SIE STERBEN“
Krebs durch Arbeit – Die verheimlichte Gefahr

Zitat: „Wir lassen die Menschen sterben“, hat Friedrich Pappai, langjähriger Unterabteilungsleiter für Sozialversicherungsfragen im Bundesarbeitsministerium, das System der Erkenntnisgewinnung beschrieben: „Und wenn wir nach 20 Jahren genügend Tote haben, dann wissen wir, daß das von einem bestimmten Stoff kommt.“

Autorenangaben erbeten unter dr.muesch@berufskrankheiten.de

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Aktuelles

Achtung: Heute werden wieder
6-7 Berufskrankheiten-Todesfälle
statistisch erfaßt werden!

Kostenloser Download: Franz H. Müschs "Berufskrankheiten"

September 2016

„Wie die Menschen sterben, sagt etwas darüber, wie wir leben“
und arbeiten!
(Forensiker Michael Tsokos, Welt am Sonntag, 25. 9. 2016)

Mai 2016

Berufskrankheiten-Todesfälle – Keine robuste Trendwende!


http://www.berufskrankheiten.de/wp-content/uploads/2012/01/AuA-0516-283-ff-2.pdf

Müsch, F. H., Arbeit und Arbeitsrecht, 5/16

 

29. April 2006
10. Jahrestag des Todes von Herrn PROF. DR. ZERLETT
Internist (KNIPPING-Schule) und Arbeitsmediziner (RHEINBRAUN)
Universitätslehrbeauftrager für Arbeitsmedizin
Hauptschriftleiter der ASP/ASU von 1991 bis 2001

März 2016

Müsch, Franz H.
Berufskrankheiten – Aktuelles und Kontroverses
VDBW – Landesverband NRW
Ford-Köln, 2. März 2016

1. Januar 2015

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2014 Teil I Nr. 62, ausgegeben zu Bonn am 29. Dezember 2014
Dritte Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung
Vom 22. Dezember 2014
Auf Grund des § 9 Absatz 1 Satz 1 und 2 und Absatz 6 Nummer 3 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 7. August 1996, BGBl. I S. 1254) verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1
Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung
Die Berufskrankheiten-Verordnung vom 31. Oktober1997 (BGBl. I S. 2623), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. Juni 2009 (BGBl. I S. 1273) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 6 wird wie folgt geändert:
a) Dem Absatz 1 wird folgender Absatz 1 vorangestellt:
„(1) Leiden Versicherte am 1. Januar 2015 an einer Krankheit nach Nummer 1319, 2113, 2114 oder 5103 der Anlage 1, ist die Krankheit auf Antrag als Berufskrankheit anzuerkennen, wenn sie vor diesem Tag eingetreten ist.“
b) Die bisherigen Absätze 1 bis 5 werden die Absätze 2 bis 6.
c) Der bisherige Absatz 6 wird Absatz 7 und in Satz 1 wird die Angabe „5“
durch die Angabe „6“ ersetzt.
2. Die Anlage 1 wird wie folgt geändert:
a) Nach Nummer 1318 wird folgende Nummer 1319 eingefügt:
1319 Larynxkarzinom durch intensive und mehrjährige Exposition gegenüber
schwefelsäurehaltigen Aerosolen“.
b) Nach Nummer 2112 werden folgende Nummern 2113 und 2114 eingefügt:
2113 Druckschädigung des Nervus medianus im Carpaltunnel (Carpaltunnel-Syndrom) durch repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Handgelenke, durch erhöhten Kraftaufwand der Hände oder durch Hand-Arm-Schwingungen
2114 Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung (Hypothenar-Hammer-Syndrom und Thenar-Hammer-Syndrom)“.
c) Nach Nummer 5102 wird folgende Nummer 5103 eingefügt:
5103 Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung“.
Artikel 2
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Berlin, den 22. Dezember 2014
Die Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Die Bundesministerin
für Arbeit und Soziales
Andrea Nahles♦

♦Brefuskrankheiten-Bundesministerin
(Nachfolgerin von Dr. med. (!) v. d. Leyen)

 

Frankfurter Buchmesse 2014
Buchmesse Frankfurt
„…bei den Medizinverlagen ist die Arbeitsmedizin vom Radarschirm verschwunden ….“
(Prof. Dr. T., Sylt, persönl. Mitteilung vom 14. 10 14).

 

Preisfrage

VDBW: Was ist Abeitsmedizin? – Die Arbeitsmedizin erfüllt einen wesentlichen Teil des präventiven Auftrags in dem medizinischen Versorgungssystem der Bundesrepublik.“
Ergebnis: Jedem einzelnen Berufskrankheiten-Todesfall (ca. 6†-7† p. d.!) stehen statistisch gesehen ca. 5 (fünf) Arbeits- bzw. Betriebsmediziner in der BRD gegenüber! (Vgl. „Zahl der Woche“!)

Zahl der Woche: Ca. fünf (N=5) Mediziner mit „arbeitsmedizinischer Fachkunde“ stehen statistisch gesehen hinter jedem Berufskrankheiten-Todesfall: 12.430 Arbeits- und Betriebsmediziner (s. u.) reichen offensichtlich nicht zur Prävention von 2.357 Berufskrankheiten-Todesfällen p. a. (s. o.)!
Foto:VISUM
Literatur: Arbeitsmedizin: Trendwende beim Nachwuchs (Schoeller, Deutsches Ärzteblatt vom 10. 10. 2014).
Hinweis: ASiG-„Betriebsärzte“ sind im Unternehmen nicht ärztlich tätig (vgl. Foto), u. a. weil die Beschäftigten bzw. Mitarbeiter nicht als ihre Patienten (im hippokratischen Sinne) vorgestellt werden!!!

Standespolitik

Im Nachkriegsdeutschland hat sich die Arbeits- und Betriebsmedizin von der „Klinischen Arbeitsmedizin“ verabschiedet. Berufskrankheitenpathologie mit histologischer Befunderhebung oder organspezifische, fachärztliche Diagnosesicherung sind zurückgefahren worden (leider auch im Ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ des BMAS). Folglich haben Arbeits- und Betriebsmediziner kein kassenärztliches Überweisungsrecht (- im hippokratischen Sinne haben sie ja auch keine Patienten -) zur Konsultation klinischer Facharztkollegen, deren Berufskrankheiten-Kompetenz andererseits laut Weiterbildungsordnung deutlich marginalisiert wurde. Für die Verdrängung der Berufskrankheitenfragen aus der (Muster-) Weiterbildungsordnung ist bei der Bundesärztekammer (Dez. 2) seit dem Jahre 1998 Dr. A. Güntert mit verantwortlich (Deutsches Ärzteblatt vom 1. Februar 2013: PERSONALIEN – ANNETTE GÜNTERT).

In Gesamtschau sieht es so aus, daß Kliniker und vor allem Allgemeinmediziner bei Berufskrankheitenfragen arbeitsmedizinisch alleingelassen da stehen!

Die Rosinen aus dem arbeitsmedizinischen Kuchen werden zunehmend von anderen Sub-Disziplinen herausgepickt: Flugmedizin, Musikermedizin („Elektrikermedizin“ befindet sich in Vorbereitung!), Tanzmedizin, Sportmedizin (s. u.), Verkehrsmedizin, Wehrmedizin (vgl. „Editorial“ Meyer-Falcke 2012, s. u.) etc.

Zur „Sportmedizin“:

I Hat der FC Bayern München einen nach ASiGesetz bestellten Betriebsarzt mit Fachkunde-Nachweis? Vielleicht Hans-Wilhelm Dr. Müller-Wohlfahrt:

Bildergebnis für Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt

Wenn der FC Bayern München einen nach ASiGesetz bestellten Betriebsarzt mit Fachkunde-Nachweis hätte, wäre dieser auch für den Trainer Guardiola zuständig – und nicht umgekehrt!

II Gibt es in dem Standardwerk „Sportmedizin“ von Prof. W. Dr. Hollmann et al. (bei Schattauer) ein Kapitel über „Berufskrankheiten der Berufssportler„?

°Vorsicht – Satire:

Alles noch viel toller, Michael Horeni, FAZ vom 24. August 2013

Neuerdings gibt es sogar ein medizinisches Uni-Institut für „Lehrergesundheit“ (natürlich nicht „Lehrerkrankheiten“) – ein weiteres für „Elektrikergesundheit“ befindet sich in Vorbereitung!

Leider fällt die Arbeitsmedizin zunehmend auf den modernistischen Trend herein, den Begriff „Krankheit“ zu vermeiden („Gesundheitsprävention“!!!) – die Solidität medizinischer Absichten fußt bekanntlich aber auf einer gesicherten Diagnose (ein Begriff, den es im arbeitsmedizinischen Schrifttum kaum noch anzutreffen gibt).

Daneben verstärkt sich der peinliche Trend, daß ASiG-Betriebsärzte ohne Facharztanerkennung sich als Arbeitsmediziner aufführen!

Als Retter der Arbeitsmedizin treten demgegenüber Verbandsfunktionäre der Unternehmer- Haftpflichtversicherungen in Erscheinung (getarnt als sogenannte „DGUV „e. V. – Versicherungsvertreter): „Ehrenpreis der DGAUM…. an Dr. Walter Eichendorf….nachhaltige Förderung der Arbeitsmedizin…“ (Deutsches Ärzteblatt vom 20. September 2013). Kommentar: Ist die Arbeitsmedizin als Versicherungsmedizin etabliert?

So ist es nicht verwunderlich, daß das 15. Forum „Arbeitsmedizin“ (2. – 4. Juli 2014, Deggendorf) – gesponsort von zwei Berufsgenossenschaften – laut „Wisssenschaftlichem“ Programm ohne Berufskrankheiten-Recht und -Lehre auskommt, dennoch aber dafür 18 CME-Punkte von der Bayerischen Landesärztekammer angeboten werden!

Tabu mit Todesfolge

Das größte Tabuthema für Arbeitsmediziner sind allerdings die Berufskrankheiten- Todesfallzahlen (tagtäglich mindestens sechs Berufskrankheiten-Opfer / N = 6† p. d.). Diese dokumentieren ein großes Präventionsdefizit und die klinische Hilflosigkeit insbesondere der Betriebsmediziner gegenüber den ihnen anvertrauten Beschäftigten (Müsch, Franz H.: Tabu mit Todesfolge, Die GesundheitsWirtschaft, 26-27, 5-2012
<Zum Inhalt: Verschleierungstaktik der Berufskrankheiten – Bundesministerin >

-vgl. 1.: Otto Blome: „Thema verfehlt“, Die GesundheitsWirtschaft, 57, 1-2013: „Auf Müschs Vorschlag, einen Berufskrankheitenbeauftragten der Bundesregierung oder des Bundestages zu schaffen, geht Kranig* nicht ein.“ (*Unternehmerhaftpflicht-Versicherungsvertreter)

-vgl. 2.: Max Angermaier: www.forum-bg.de, s.u.).

Häufigkeitsrangfolge der Berufskrankheiten-Todesfälle† im Jahre 2010

1. Mesotheliom/Asbest N = 695†
2. Lungenkrebs-Kehlkopfkrebs/Asbest N = 497†
3. Silikose/Bergleute N = 420†
4. Bronchitis-Emphysem/Bergleute N = 300†
5. Asbestose N = 101†
6. Strahlenschäden/ionis. Str. N = 082†
7. Lungenkrebs/krist. SiO2 N = 050†
8. Bösart. Neubildg./Benzol N = 037†
9. Bösart. Neubildg./arom. Amine N = 032†
10. Nasenkrebs/Holzstaub N = 022†
11. Inf.-Krkht./Gesundh.-Dienst etc. N = 020†
12. Bösart. Neubildg./Kokereirohgase N = 017†
13. Asthma etc./allerg. St. N = 017†
14. COPD etc./chem. irr.-toxische St. N = 016†
15. Bösart. Neubildg./Benzol (alte BK) N = 014†
16. Alveolitis/allerg. St. N = 013†

Häufigkeitszahlen unter zehn liegen noch bei 14 weiteren Berufskrankheiten-Entitäten vor. Die Todesfälle nach § 9 Abs. 2 SGB VII (Quasi-Berufskrankheiten: N = 93†) werden von der Berufskrankheiten-Bundesministerin (Dr. med. von der Leyen) nicht einzeln vorgestellt!

Todesurteil: „Berufskrankheit“

Die Gesamtmortalitätssrate (einschließlich der DDR-Altlasten) betrug im Jahre 2010 N = 2.509†, im Jahre 2011 N = 2.560und  2012 N=2.468 Berufskrankheiten-Opfer!

Preisfragen

An welcher Universität in Deutschland haben exponierte (!!) Arbeitsmediziner habilitiert, obwohl an deren renommierter Uniklinik kein Lehrstuhl für Arbeitsmedizin existierte?

Gibt es Fachärzte für Arbeitsmedizin, die nie Betriebsärzte waren?

Gibt es Fachärzte für Arbeitsmedizin, die auschließlich betriebsärztlich tätig waren?

Gibt es arbeitsmedizinische Dienste, die auschließlich von Betriebsmedizinern betrieben werden?

Warum gibt es keine eigenständige wissenschaftliche Fachzeitschrift „Arbeitsmedizin„, ohne daß Verpackungen ohne Ende gefunden werden müssen: Arbeitsschutz und Ergonomie, ErgoMed, Betriebssicherheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sozialmedizin, Umweltmedizin…?
Entlarvenderweise fehlt bei dieser Aufzählung der Begriff „Berufskrankheiten“, dem sich die beleuchteten Hefte offensichtlich nicht verpflichtet fühlen! Wenigstens könnten die amtlichen wissenschaftlichen Begründungen für neue Berufskrankheiten zur Diskursanregung vorgestellt werden.

 

Literaturhinweise

Angermaier, M.:
Tabu oder Bärendienst – Für oder gegen die versicherten Beschäftigten?
www.forum-bg.de

Angermaier, M.:
Friedhofsruhe als Ziel des berufsgenossenschaftlichen Arbeitsschutzes?
www.forum-bg.de

Baader, E. W.:
Geschichte der Kliniken für Berufskrankheiten
In: Bundesministerium für Arbeit (Hrsg.):
Jubiläumstagung der Staatlichen Gewerbeärzte Deutschlands, Goslar 1950, Niederschrift S. 61-74 (dr.muesch@berufskrankheiten.de)

Baader, E. W.:
Klinische Grundlagen der sechsundvierzig meldepflichtigen Berufskrankheiten
Urban & Schwarzenberg, 1960

Blome, O.:
„Thema verfehlt“
Die GesundheitsWirtschaft, 57, 1-2013
<Dass Berufskrankheiten die Achillesferse der gesetzlichen Unfallversicherung und damit des gesamten Sozialversicherungssystems sind, ist in der Fachwelt völlig unbestritten. Unstrittig ist auch, dass jede Berufskrankheit auf einem Versagen der Prävention beruht.>

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.):
Arbeitsmedizinische und klinische Erfahrungen über Berufskrankheiten
MZ-Druck, Regensburg 1969

Deges, St.:
Vor dem Gesetz
(Journalistenpreis 2010)
RM-„Spezial“ Nr. 34: Zu Tode geschuftet
Rheinischer Merkur 34/2010, 7-8

Elsner, G.:
Als Betriebsarzt bei Adler, Opel oder Hoechst

 VSA, Hamburg 2016

Elsner, G.:
Staatstragende Arbeitsmedizin – Franz Xaver Koelsch (1876-1970)
VSA, Hamburg 2014 (Rezensionen I und II: s. u.)

Elsner, G. und Steinecke, V.:
„Ja, daran hing sein Herz…“: Der Gewerbehygieniker und engagierte Gewerkschafter Franz Karl Meyer-Brodnitz (1897-1943)
VSA, Hamburg 2013
Zitat (Verlagsbroschüre): „Mit ihrem Porträt eines engagierten Gewerkschafters und Pioniers im Bereich der Gewerbehygiene gelingt es den Autorinnen, exemplarisch an die <verschütteten Alternativen> in der Geschichte der deutschen Arbeitsmedizin zu erinnern.“

Elsner, G.:
Schattenseite einer Arztkarriere / Ernst Wilhelm Baader (1892-1962): Gewerbehygieniker und Gerichtsmediziner
VSA, Hamburg 2011

Elsner, G.:
Konstitution und Krankheit / Der Arbeitsmediziner Helmut Valentin (1919-2008) und die Erlanger Schule
VSA, Hamburg 2011

Giesen, Th.:
Die rechtliche Sonderstellung der Berufskrankheiten
Zbl. Arbeitsmedizin etc., 227f, 2008

Gross, E.:
Berufskrebs
Deutsche Forschungsgemeinschaft 1967

Gross, E.:
Berufskrebs und Krebsforschung
In: Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes NRW, Heft 40a, 7-41
Westdeutscher Verlag, Köln 1955
Zitat (S. 40): Ich möchte … darauf hinweisen, daß wir gerade beim Berufskrebs vorerst noch eine Frühdiagnose vermissen.

Gückel, J.:
Mehr als 1500 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Asbestose
Interview mit Ernst Hallier vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Göttinger Tageblatt 25.08.2014 18:08 Uhr
Zitat: „Will eine Selbsthilfegruppe für Asbestose-Erkrankte gründen: der ehemalige Polizist Willibald Elsner.“

Hibbeler, B.:
Paracelsus- Medaille: Hans-Joachim Woitowitz
Deutsches Ärzteblatt, A 1107-1111, 2013

Hien, W.:
Das Elend mit den Berufskrankheiten
Soziale Sicherheit, 365-374, 11/2012

Höhl, R.:
Die Arbeitsmedizin vor dem Umbruch
Ärztezeitung 201, S. 34, 2012 (Jubiläumsausgabe „30 Jahre Ärztezeitung“)
<Lasse man die Arbeitnehmer länger arbeiten, erhöhe man zwangsläufig alle infrage kommenden Expositionszeiten, erklärt Müsch…selbst durch Überstunden werden die erlaubten Dosisgrenzwerte schon strapaziert.>

Höhl, R.:
Berufskrankheiten: Wenig Fortbildung, aber eine Meldepflicht…
Ärztezeitung, 1. 7. 2010

Jachertz, N.:
Gine Elsner
Deutsches Ärzteblatt, A24-A25, 2013
<Zunächst der Abschluss in Soziologie …>

Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Hrsg.):
Merkblätter zu der Berufskrankheitenliste der Europäischen Gemeinschaften
1253/V/69-D, Brüssel 1972

Meyer-Brodnitz, F. K.:
Die Berufskrankheiten : ihre Bekämpfung durch die Gewerkschaften
Die Arbeit, 4.1927, H.5, S. 332 – 339
Zitat: „…Berufskrankheiten – das traurige >Privileg< der Arbeiterschaft…“
http://opus.kobv.de/fes/volltexte/2007/508/pdf/aarb00533.pdf

Meyer-Falcke, A.:
„Selbst schuld“
Prakt. Arb. med. 5/2012, S. 4

Müsch, F. H.:
Interdisziplinäre Aspekte pneumologischer Berufskrankheiten
Arbeitsmedizin etc. (ASU), 333ff., 2016

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Begutachtung – Editorial
Arbeitsmedizin etc. (ASU), 539, 2015
Zitat: „Obwohl es sich bei Berufskrankheiten (BK) um gesetzlich „bezeichnete“ Versicherungsfälle handelt, gibt es keine behördlichen Vorgaben zur Begutachtung.“

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Todesfälle
Arbeitsmedizin etc. (ASU), 548 ff., 2015

Müsch, F. H:
Berufskrankheiten-Todesfälle
Mit Toten gewinnt man keine Wahlen

Bildergebnis für berufskrankheiten-todesfälle auaArbeit und Arbeitsrecht 6/15, 353-355
Inhalt:
1 BK-Todesfälle im Jahre (2006-) 2013
2 Arbeitgeberhaftpflicht
3 Neue „meldpflichtige “ Berufskrankheiten
4 BK-Dunkelziffern
5 Ausblick und Fazit

Müsch, F. H.:
Karriere in der Arbeits- und Betriebsmedizin
arzt & karriere, 14-15, 2/2014 (Evoluzione Media A. G.)
Zitat: „…Unfallversicherungsträger (am bekanntesten als Berufsgenossenschaften), deren Einfluß auf Arbeits- und Betriebsmedizin derart angewachsen ist, dass diese in „Versicherungsmedizin“ umbenannt werden könnten.“

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Todesfälle – Bilanz einer Ministerin
Arbeit und Arbeitsrecht, 353-355, 6/2014
<… Dr. med. von der Leyen (CDU) … in ihrer Amtszeit verstarben … etwa 10.000 Beschäftigte … überwiegend durch Berufskrebs …>

Müsch, F. H.:
Stellungnahme zum Leserbrief…AuA 10/13, S. 620f.
Arbeit und Arbeitsrecht, 11/2013, 685
<…angesichts von sieben Berufskrankheiten-Todesfällen pro Tag…: Im Grunde ist sogar der Bundespräsident gefordert!>

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Todesfälle – Frieden bewahren!
Arbeit und Arbeitsrecht, 6/2013, 362-364
Themen: „Ablösung der Unternehmerhaftpflicht“ und Sozialwahlen als „Friedenswahlen

Müsch, F. H.:
Tabu mit Todesfolge
Die GesundheitsWirtschaft, 26-27, 5-2012
<Thema gehört auf die Agenda „Ethik in der Arbeitswelt>

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten – arbeitsbedingte Todesursache Nummer 1

Berufskrankheiten: arbeitsbedingte Todesursache Nummer einsDie BG, 57-60, 02/2011

Müsch, F. H.:
Krankmeldungen wegen Berufskrankheiten?
Die BKK 07/2010, 401
<438 Mio. Tage fehlten Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2008 krankheitsbedingt“, so lautet die Zahl der Woche im Deutschen Ärzteblatt vom 16. April 2010.>

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten – Ein medizinisch-juristisches Nachschlagewerk
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2006
(Berufskrankheiten nach Fachgebieten: Kap. F)

Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin (Hrsg.):
Industriegesellschaft, Gesundheit und medizinischer Fortschritt
Einsichten und Erfahrungen des Arbeits-und Sozialmediziners Ludwig Teleky♦
Verlag Österreich, Wien 2013
(– ehemaliger Landesgewerbearzt in Düsseldorf!)

Pfister, E.
Arbeitsmedizin von A bis Z
Arbeitsmedizin von A bis ZUniversum, Wiesbaden 2009
Empfehlenswert: „Professiografie“ (S. 144-145)

Rauh, P., Leven, K. H.:
Ernst Wilhelm Baader (1892-1962) und die Arbeitsmedizin im Nationalsozialismus
Peter Lang, Frankfurt u. a. 2013

Schön, S, Woitowitz, H.-J. (Hrsg.):
Asbest und seine Folgen: Wir klagen an!
Kellner, Bremen – Boston, 2014
Vorwort (BT-Vizepräs.): „Das … Buch ist ein längst überfälliges, notwendiges Projekt …“ !?

Schulenberg, D.:
Gebietsgrenzen
Rheinisches Ärzteblatt 12/2003, 16

Winker, R., Klien, K.:
Maligne Berufskrankheiten
<Mit den Schwierigkeiten, eine Berufskrankheit ganz grundsätzlich nachzuweisen, sowie den Aspekten, die speziell für den Allgemeinmediziner von Bedeutung sind …>
ÖÄZ, 50-55, 2012

Woitowitz, H. J.:
Lösung der Berufskrebsproblematik
Das Verdienst von Dietrich Henschler und der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Zentralblatt für Arbeitsmedizin  etc., 108-112, 2015

Zumdick, U.:
Ernst Wilhelm Baader und der Nationalsozialismus
baua:Aktuell, 12, 2014
„Ausgelöst durch das Buch der Arbeitsmedizinerin Gine Elsner…“

 

Literaturkritik

„Zum 60. Geburtstag von Stephan Letzel“ (korrekterweise: Geburtsjahrestag!) liefert Ergomed 3/2014 eine Laudatio ohne Angabe der Autorenschaft! Leider auch ohne Angabe der betriebsmedizinischen oder gar gewerbeärztlichen Stationen des Geehrten bzw. auch ohne  inhaltliche Begründung seiner „…vollen Weiterbildungsermächtigung für Arbeitsmedizin…“ Andererseits leitet er ein „Institut für Lehrergesundheit“, das sprachlich (vgl. „Gesundheitsprävention“) und inhaltlich (vgl. „Maschinenbauergesundheit“) noch seinesgleichen sucht. Weitaus bedeutender bezüglich wissenschaftlicher Neutralität ist jedoch festzuhalten, daß auf mögliche Verflechtungen des Hochschullehrers und seines arbeitsmedizinischen Lehrstuhls mit Unfallversicherungsträgern (z. B. Berufsgenossenschaften) bzw. dem Spitzenverein der Unternehmerhaftpflicht-Versicherungen (sog. „DGUV e. V.“) nicht eingegangen wird! Inwieweit z. B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft vor diesem Hintergrund Forschungsaufträge an die Arbeitsmedizin in Mainz vergeben hat, wäre in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift bestimmt nicht unerwähnt geblieben.

In dem Beitrag „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ (Thomas Böhmeke, Deutsches Ärzteblatt, 22. Februar 2013) werden „Krankmeldungen wegen Berufskrankheiten“ nicht besprochen! Zitat: „Nimm dir Zeit, und alles wird gut.“ Frage: Für wen?

Heft 8 des Deutschen Ärzteblattes vom 22. Februar 2013 legt mit drei Beiträgen den Schwerpunkt auf das Thema „Universitätsmedizin“, ohne die Begriffe „Arbeitsmedizin“ und „Berufskrankheitenlehre“ zu benutzen. Warum das vermieden wurde, müßten Jens Flintrop, Frank Ulrich Montgomery und die Bundesärztekammer bestimmt erklären können!

Veranstaltungen / Vorträge

2015

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

24. Jahrestagung 24.- 26. September 2015 in Berlin

Freitag, 25. September 2015 ab 16.00Uhr

WS 5: „Früherkennung Pleuramesotheliom“

Vorsitz: Franz Müsch/Köln, Isabelle Opitz/Zürich

Radiologische Sicht: Dag Wormanns/Berlin
Pathologische Sicht: Annette FisselerEckhoff/Wiesbaden
Thoraxchirurgische Sicht:Servet Bölükbas/Wuppertal

2014

MEDICA  2014
Messe Medica - Weltforum der Medizin - Internationale Fachmesse mit Kongress

Achtung: Das Programmkomittee der MEDICA kennt keine Arbeitsmediziner – sollten überraschender Weise „Berufskrankheiten / -Todesfälle“ thematisiert werden (um der CME-Zertifizierung gerecht zu werden!), wenden Sie sich bitte an dr.muesch@berufskrankheiten.de – besten Dank!

XII. ERFTGESPRÄCHE
Grevenbroich-Gustorf an der Erft am 19. 9. 2014
Kanzlei RÄ Dr. Zimmermann & Partner
„…Bereich der sozialen Absicherung, der es verdient, bevorzugt behandelt zu werden.“:
Müsch, F. H.:
BERUFKRANKHEITEN – wenn Arbeit krank macht…

„Workshop“: Begutachtung in der Thoraxchirurgie, Berufskrankheiten
Vorsitzende: Müsch, Steveling
Referenten: Ludolf, Nowak, Zeugner

23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT),
Osnabrück , 2. 10. 2014, 10:00 Uhr

2013

www.basi.de / Kongress2013@basi.de

33. Internationaler Kongreß für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (A+A), Düsseldorf 2013

Eröffnung der A+A 2013 (5. November 2013, 10:30):

Bilanz: Außer dem Stv. Arbeitsminister aus der Türkei (Partnerland der A+A 2013) haben die Vertreter von BASI, BMAS, DGB(!) und BDA es nicht für notwendig gehalten, im Eröffnungsvortrag auf Berufskrankheiten-Todesfälle (Präventionsversagen) einzugehen!

2012

21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie, Karlsruhe 2012

Müsch, F. H.:
Pleuramesotheliom als Berufskrankheit
Bild in Originalgröße anzeigen

Zitat: „VATS als „Goldstandard“ bei der Diagnosesicherung asbestbedingter Pleuraerkrankungen“- (DD BK-Nrn. 41 03 / sog. „Pleuraasbestose“ – 41 05 / Pluramesotheliom!)

2011

117. Internistenkongreß, Wiesbaden 2011

Müsch, F. H.:
Morbidität und Mortalität internistischer Berufskrankheiten
– Angiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie, Kardiologie, Nephrologie und Pneumologie –

7. Bundesweiter Betriebsärztetag, 19. und 20. Februar 2011, Osnabrück

Müsch, F. H.
Berufskrankheiten: Eine persönliche Bilanz
Referentenverzeichnis:
Arbeitsmediziner, Pneumologe („Lungenarzt“)
E-mail: dr.muesch@berufskrankheiten.de

n

2009

Internationale Arbeitskonferenz der ILO
Bild in Originalgröße anzeigen

 

HIV/Aids und die Welt der Arbeit
98. Tagung 2009 in Genf (Teilnehmer/Reg.-Vertr.: MedDir Dr. Müsch)

2008

Delab -Fachtagung für Laborärzte 2008
Arbeits-und Umweltmedizin
Moderation: Utz P. Dr. Merten, Köln am Rhein

Müsch, F. H.:
Berufskrankheiten: Medizinisch-juristische Grundlagen
(Auszug: Krebs-, Allergie- und Infektionsdiagnostik sowie Bestimmung der verursachenden Agentien.)

Jansing, P. J.:
Labordiagnostik in der Arbeitsmedizin

Goen, Th.:
Human- / Biomonotoring in der Arbeitsmedizin

 

Buchrezension I

Elsner, G.

Staatstragende Arbeitsmedizin – Franz Xaver Koelsch (1876-1970) – Bayerischer Landesgewerbearzt von der Monarchie bis zur Bundesrepublik.
VSA, Hamburg 2014

Gine Elsner … veröffentlichte … über zentrale Vertreter der deutschen Arbeitsmedizin … Baader … (2011) … Valentin … (2011) … Meyer-Brodnitz …(2013) …“(Verlagsvorspann).

Und jetzt ein „opus magnum“ über F. X. Koelsch, dem sog. „Nestor“ der Arbeitsmedizin!

Da Landesgewerbeärzte bzw. Staatliche Gewerbeärzte zahlenmäßig („… so nahm sie <die Anzahl> im Jahr 2010 auf 90 ab.“) leider dem Buch kaum zu einem wirtschaftlichen Erfolg verhelfen können, wird in der Einleitung bald klar, daß es sich primär um ein Werk mit medizinhistorischem Anspruch handelt. Mehrere Vertreter der Geschichte der Medizin kommen zu Wort, bevor die Autorin auch sozialwissenschaftliche Kritik einfließen läßt – um vor allem eigenes Gedankengut als Arbeitsmedizinerin mit „… Abschluss in Soziologie …“ (Jachertz, Deutsches Ärzteblatt 2013, s. o.) vorzutragen.

Wenn man dem Buchtitel eine ironische Seite abgewinnen möchte, könnte man aus der Tatsache, daß Koelsch „… kein Beamter des Reichsarbeitsministeriums, sondern Ministerialrat … “ in Bayern war, schlußfolgern, daß die Einschätzung „staatstragend“ exclusiv für den Freistaat Bayern gelten sollte.

In der Einleitung (S. 11) bedarf die Aussage „Im Bundesarbeitsministerium gibt es keinen Referenten mit arbeitsmedizinischer Qualifikation …“ noch folgender klarstellender Ergänzung: „… in der für Berufkrankheiten (SGB VII und BKV) zuständigen Abteilung IV/IVa4.“ Darüber hinaus wurde in der Unterabteilung III b (Arbeitschutz / bekannt als <Ingenieurbüro>) das eigenständige Referat „Arbeitsmedizin“ mit Ausscheiden der Arbeitsmediziner MinR Dr. Giesen und MedDir Dr. Müsch (ehemaliger Gewerbearzt / OGMR!) aufgelöst.

In Geamtschau vermittelt das Buch einen ebenso tiefgehenden wie umfassenden Einblick in das Berufsleben von F. X. Koelsch, der insbesondere durch soziologische und arbeitsmedizinische Erläuterungen bereichert wird. Von daher erscheint es als selbstverständlich, daß das Buch in medizinhistorischen und arbeitsmedizinischen Fachbibliotheken seinen Platz finden wird.

Der dem Allgemeinwissen verschriebenen Leserschaft empfiehlt sich eine besondere Herangehensweise: Das Schlußkapitel „Beurteilung und Bilanz“ vermittelt aus der Feder der Autorin auf zehn Seiten diejenige Hintergrundinformation, anhand derer eine eigenständige Kaufentscheidung möglich sein sollte.

Wünschenswert wäre allerdings , wenn auch Sozialpolitiker den erhofften Nutzen aus der Lektüre des Buches ziehen könnten:  Erkennen des  exemplarischen Charakters der vorliegenden Beschreibung des gesellschaftlichen Umgangs mit dem arbeitsmedizinischen Fachgebiet in unserem Lande („Der Deutsche Arbeiter wird nicht krank!?“ / d. Rez.).

Zu einer weiteren Anregung gelangt man durch die Publikationen der Autorin, die auch an vielen Stellen das Wirken Teleky`s in beispielhafter Weise gewürdigt hat, nämlich die Konzeption einer fachbezogenen „Medizinhistorie der Arbeitsmedizin“.

Darin könnte man dann auch den Bogen spannen zum gegenwärtigen Zustand – der in den einleitenden Kapiteln durchaus mit angesprochen wird. Als Schwerpunkt sei mit Blick auf die Abhägigkeit der Arbeitsmediziner von den Unfallversicherungsträgern (z. B. Berufsgenossenschaften)  folgendes Kapitel vorgeschlagen: „Der Abstieg der Arbeitsmedizin zur Versicherungsmedizin“.

Im Rahmen der vorliegenden „website“ sollen die von der Autorin erarbeiteten wertvollen historischen Beschreibungen zu den einzelnen Berufskrankheiten unter der entsprechenden BK-Nr. Erwähnung finden.

Müsch, 11. August 2014

Buchrezension II

Elsner, G.:

Staatstragende Arbeitsmedizin – Franz Xaver Koelsch (1876-1970) – Bayerischer Landesgewerbearzt von der Monarchie bis zur Bundesrepublik.
VSA, Hamburg 2014

Jachertz, N.:
Franz Xaver Koelsch, der rastlose Untersucher
Deutsches Ärzteblatt, 14. November 2014
Zitat: „Detailreich und betont kritisch stellt sie dessen arbeitsmedizinischen, sozialen und politischen Einstellungen dar. Elsner…bevorzugt einen sozialmedizinischen Ansatz. … Anhand der Biografie lässt sich  nachempfinden, wie zäh die Auseinandersetzungen um die Aufnahme einer ⌈Berufs-⌉ Erkrankung in die ⌈Berufskrankheiten-⌉ Liste verlaufen und immer noch verlaufen.“

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