Franz H. Müsch


ACHTUNG  ACHTUNG  ACHTUNG  ACHTUNG

1. April 2019
Kein Aprilscherz:

Für die Website “www.berufskrankheiten.de” werden Mitarbeiter/-innen mit der Option einer späteren Übernahme gesucht!

Kontaktaufnahme erbeten unter dr.muesch@uni-bonn.de
– besten Dank!

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Kostenloser Download: Franz H. Müschs "Berufskrankheiten"

“Erst  an den Krankheiten erkennt man die sonst in ihrer Selbstverständlichkeit unwahrnehmbare Struktur der Gesundheit.” (C. F. von Weizsäcker)

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MedDir a. D. Dr. Müsch

Arbeits- und Betriebsmediziner – Pneumologe (“Lungenarzt”) – Elektriker
(Landes-)Sozialgerichtsgutachter
OGMR a. D./ OFA a. D.

dr.muesch@berufskrankheiten.de
dr.muesch@occupational-diseases.de
dr.muesch@maladies-professionnelles.de

BERUFSKRANKHEITEN (BK)

– B E G U T A C H T U N G (I)-
Beratung (II) auf Honorarbasis

Zur Vertiefung:
– Beschwerden gegen Versichertenvertreter (Gewerkschaftsfunktionäre) der Berufsgenossenschaften-
-Unterlassungsklagen gegen Berufsgenossenschaften (§ 20 SGB X) und (Landes-)Sozialgerichte bei Verletzung der Amtsermittlungspflichten-
-Ablehnung der sog. “Beratenden Ärzte” (als Versicherungsvertreter der “Berufsgenossenschaften” – s. u.!)-

 

I – Beratung –

Patienten (“Erstberatung” nur nach schriftlicher Auftragserteilung!)

Vorstellung durch Krankenkassen (§ 20 SGB V), Rentenversicherungen (§ 31 Abs. 1 SGB VI) – oder auch durch Berufsgenossenschaften (u. a. UVTr.) mit schriftlicher Einverständniserklärung der Versicherten (s. u.).

Persönliche Beratung auf Wunsch der Betroffenen – mit Sonderkonditionen bei Berufskrebs!

Institutionen und Verbände

Krankenanstalten (Kostenträgerfragen: SGB V, VI oder SGB VII / BK – Sprechstunden, BK – Ambulanz / Mitteilungspflicht nach § 294 a SGB. V)

  • MVZ
  • Kliniken
  • Krankenhäuser
  • Reha – Einrichtungen

Krankenversicherungsträger (GKV / Kostenträgerfragen: SGB V oder SGB VII / BK-Mitteilungspflicht nach § 20 SGB V/ BKK, IKK etc.)

Rentenversicherungsträger (Kostenfragenträgerfragen: SGB VI oder VII / BK-Prävention nach § 31 SGB VI)

Deutsche Rentenversicherungsträger: Bund, Bundesländer und Knappschaft-Bahn-See.

Unternehmen (BK-Versicherungskosten: §§ 150, 157 SGB VII / BK-Anzeigepflicht: § 193 (2) SGB VII)

  • BDI, BDA etc.
  • Sportverbände (Berufssportler)
  • Musikbranche (Berufsmusiker)

Sozialpolitische Gremien

  • „Gesundheits“-ausschuß des Bundestages
  • Ärztlicher BK – Sachverständigenbeirat (BMAS = “Berufskrankheiten-Bundesministerium”)
  • Patientenbeauftragter der Bundesregierung (vgl. BK-L-R)

Entwicklungshilfe-Einrichtungen (Ministerien etc.)

Maxime: Nationales Fachwissen über Berufskrankheiten-Lehre und -Recht (BK-L-R) als Entwicklungshilfe mehrsprachig international verbreiten!

II – Begutachtung –

Sozialgerichte, (Berufskrankheiten- und) Unfallversicherungsträger

  • Arbeitsmedizinische BK-Zusammenhangsgutachten sowie arbeitsmedizinisch-pneumologische BK-Obergutachten

 

Rechtsgrundlagen

Sozialgesetzbuch (SGB)

  • Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)
  • Gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI)
  • Gesetzliche [Unternehmerhaftpflicht (!!)-, Berufskrankheiten (!)- und auch Arbeits- ] Unfallversicherung (SGB VII)

Berufskrankheiten – Verordnung (BKV)
(Berufskrankheiten-Liste: s. Anlage 1 BKV)

 

Ausgangslage

Arbeitsbedingte Todesfälle
Franz H. Dr. Müsch, AuA 2/2010

(Amtliche Todesfallstatistik)

Achtung: Die sog. “Beratenden Ärzte” im berufsgenossenschaftlichen Berufskrankheiten – Verfahren beraten in erster Linie nicht ihre Patienten im Sinne des hippokratischen Eides, sondern – hier quasi als “Versicherungsvertreter” – ihre Auftragsgeber, wie z. B. (Berufskrankheiten – und) Unfallversicherungsträger, d. h. Berufsgenossenschaften und andere Unternehmerhaftpflicht – Versicherungsträger!. Wegen des nicht gegebenen Arzt – Patienten – Verhältnisses kann es sich nur um “Beratende Mediziner” handeln, die sich juristisch gesehen in einer Grauzone bewegen (cave: Datenschutz!), weil es auch keine Rechtsgrundlage (- natürlich auch keine Indikation!) für diese nichtärztliche Tätigkeit gibt. Inwieweit sich Sozialgerichte dieses Sachverhaltes bewußt sind, bedarf noch einer öffentlichen Diskussion.

Die sog. “Beratenden Ärzte” werden von der Beklagtenseite bezahlt!

Als Kompromißlösung sollte bis zur Bereinigung der Rechtslage von den Versicherten nach entsprechender Aufklärung eine schriftliche Einverständniserklärung zur Legitimation des “Beratenden Mediziners” eingeholt werden.

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