Arbeitsmedizin

einschließlich ASiG-Medizin (sog. “Betriebsmedizin”)

 

Arbeitsmedizin – quo vadis?

1. Station: Abspaltung der klinischen Arbeitsmedizin

Quellbild anzeigen Bd. 2: “Berufskrankheiten”, 1985

Das Ausmaß der hierzulande vollzogenen arbeitsmedizinischen Selbstbeschränkung auf “Prävention” (unter Vermeidung von Formulierungen wie z. B. “Berufskrankheiten – Todesfall – Prävention”) veranschaulicht am besten die Tatsache, daß der 2. Band “Berufskrankheiten” des früheren Standardwerks “Arbeitsmedizin” keine 4. Auflage erlebte!

Arbeits- und Betriebsmediziner kommen folgerichtig ohne “Kassenzulassung” (KBV) daher, d. h. sie können sich auch nicht Ärzte nennen, da sie keine Patienten sondern nur Versicherte, Mitarbeiter u. dgl. betreuen! (Ausnahme: Privatpatienten)

Fortsetzung folgt!

X. Station: Präventionsversagen

Arbeitsbedingte Todesfälle – Stand 2016 (BMAS):

Arbeitsunfall-Todesfälle                       N =     557 †
Arbeitswegeunfall-Todesfälle              N =     316 †
Berufskrankheiten-Todesfälle  N = 2.576 †

XI. Station: Kooperation mit der Rechtsmedizin

Mit Toten gewinnt man keine Wahlen (Müsch,  AuA, 353-355, 6/15):
“Konsequenterweise sollten Rechtsmediziner sogar in den Ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ des BMAS berufen werden!”

 

Aktuelles

Johannes Ludwig.Prof. Dr. Johannes Ludwig
LogoHochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Recke, E.:
HAW-Rechercheprojekt greift Arbeitsmediziner an
FINK.Hamburg – 24. Juni 2018

Vorträge

Müsch, F. H.:
Arbeits- und betriebsmedizinische Berufskrankheiten-Begutachtung
Regionalforum “Arbeitsmedizin” am 15./16. Juni 2018 in der DASA Dortmund
(Achtung: Der Vortrag am 16. 6. 2018, 12:30 Uhr mußte leider ausfallen – nehmen Sie bitte Vorlieb mit der dazugehörigen Datei!)

Publikationen

Elsner, G.:
Wie entsteht ein Hype? Zum Problem der Experimente mit Stickstoffoxid
Gesundheit braucht Politik, 2/2018, 5-7
(Aktueller Artikel zur EUGT/DGAUM-Problematik, allerdings mit anti-alphabetischem Literaturverzeichnis/AALV!)


Bildergebnis für müsch begutachtung asuMüsch, F. H.:
Berufskrankheiten-Begutachtung (EDITORIAL)
Arbeitsmedizin…(ASU), 539-540, 2015
(Zitat: “Obwohl es sich bei Berufskrankheiten (BK) um gesetzlich „bezeichnete“ Versicherungsfälle handelt, gibt es keine behördlichen Vorgaben zur Begutachtung. Weder das Bundesarbeitsministerium (Sozialgesetzbuch VII, BKV etc.) noch das Bundesgesundheitsministerium (z. B. Ärztliche Weiterbildungsordnung etc.) …”)

 

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