Franz H. Müsch

“Erst  an den Krankheiten erkennt man die sonst in ihrer Selbstverständlichkeit unwahrnehmbare Struktur der Gesundheit.”
(C. F. von Weizsäcker)


MedDir a. D. Dr. Müsch

Arbeits- und Betriebsmediziner – Pneumologe (“Lungenarzt”) – Elektriker

dr.muesch@berufskrankheiten.de
dr.muesch@occupational-diseases.de
dr.muesch@maladies-professionnelles.de

BERUFSKRANKHEITEN (BK)

Begutachtung – Beratung

(Honorarbasis)

- Beratung -

Patienten

Vorstellung durch Krankenkassen (§ 20 SGB V), Rentenversicherungen (§ 31 Abs. 1 SGB VI) – oder auch durch Berufsgenossenschaften (u. a. UVTr.) mit schriftlicher Einverständniserklärung der Versicherten (s. u.).

Persönliche Beratung auf Wunsch der Betroffenen.

Institutionen und Verbände

Krankenanstalten (Kostenträgerfragen: SGB V, VI oder SGB VII / BK – Sprechstunden, BK – Ambulanz / Mitteilungspflicht nach § 294 a SGB. V)

  • MVZ
  • Kliniken
  • Krankenhäuser
  • Reha – Einrichtungen

Krankenversicherungsträger (Kostenträgerfragen: SGB V oder SGB VII / Mitteilungspflicht nach § 20 SGB V)

- AOK, BKK, IKK, LKK etc.

Rentenversicherungsträger (Kostenfragenträgerfragen: SGB VI oder VII / BK-Prävention nach § 31 SGB VI)

Deutsche Rentenversicherungsträger: Bund, Bundesländer und Knappschaft-Bahn-See.

Unternehmen(BK-Versicherungskosten: §§ 150, 157 SGB VII / BK-Anzeigepflicht: § 193 (2) SGB VII)

  • BDI, BDA etc.
  • Sportverbände (Berufssportler)
  • Musikbranche (Berufsmusiker)

Sozialpolitische Gremien

  • „Gesundheits“-ausschuß des Bundestages
  • Ärztlicher BK – Sachverständigenbeirat (BMAS = “Berufskrankheiten-Bundesministerium”)
  • Patientenbeauftragter der Bundesregierung (vgl. BK-L-R)

Entwicklungshilfe-Einrichtungen (Ministerien etc.)

Nationales Fachwissen über Berufskrankheiten-Lehre und -Recht (BK-L-R) als Entwicklungshilfe mehrsprachig international verbreiten!

- Begutachtung -

Sozialgerichte, (Berufskrankheiten- und) Unfallversicherungsträger

  • Arbeitsmedizinische BK-Zusammenhangsgutachten sowie arbeitsmedizinisch-pneumologische BK-Obergutachten

 

Rechtsgrundlagen

Sozialgesetzbuch (SGB)

  • Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)
  • Gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI)
  • Gesetzliche [Unternehmerhaftpflicht (!!)-, Berufskrankheiten (!)- und auch Arbeits- ] Unfallversicherung (SGB VII)

Berufskrankheiten – Verordnung (BKV)

Ausgangslage : Amtliche Todesfallstatistik

Arbeitsbedingte Todesfälle
Franz H. Dr. Müsch, AuA 2/2010

Achtung: Die sog. “Beratenden Ärzte” im berufsgenossenschaftlichen Berufskrankheiten – Verfahren beraten in erster Linie nicht ihre Patienten im Sinne des hippokratischen Eides, sondern – hier quasi als “Versicherungsvertreter” – ihre Auftragsgeber, wie z. B. (Berufskrankheiten – und) Unfallversicherungsträger, d. h. Berufsgenossenschaften und andere Unternehmerhaftpflicht – Versicherungsträger!. Wegen des nicht gegebenen Arzt – Patienten – Verhältnisses kann es sich nur um “Beratende Mediziner” handeln, die sich juristisch gesehen in einer Grauzone bewegen (cave: Datenschutz!), weil es auch keine Rechtsgrundlage (- natürlich auch keine Indikation!) für diese nichtärztliche Tätigkeit gibt. Inwieweit sich Sozialgerichte dieses Sachverhaltes bewußt sind, bedarf noch einer öffentlichen Diskussion.

Als Kompromißlösung sollte bis zur Bereinigung der Rechtslage von den Versicherten nach entsprechender Aufklärung eine schriftliche Einverständniserklärung zur Legitimation des “Beratenden Mediziners” eingeholt werden.

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